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Vor 100 Jahren: Oskar Schlemmers "Triadisches Ballett" wird uraufgeführt

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Zwei Kulturen, eine Familie Binationale Partnerschaften Am Mirkofon: Stephanie Gebert Hörertel.: 00800 4464 4464 lebenszeit@deutschlandfunk.de

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Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Die Nachrichten

19.04 Uhr
Nachrichtenleicht - der Wochenrückblick in einfacher Sprache

aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

19.09 Uhr
Kommentare und Themen der Woche

19.15 Uhr
Auf den Punkt

86. ZEIT Forum Wissenschaft It's getting hot in here! Wie wir unsere Städte fit für den Klimawandel machen Am Mikrofon: Ralf Krauter und Andreas Sentker Deutschland ist weltweit auf Platz 3 beim Anstieg der Hitzetoten. Unsere Städte sind an steigende Temperaturen nicht angepasst. Ein Grund hierfür ist die großflächige Versiegelung, die ebenfalls eine große Rolle bei den zunehmenden Extremwetterereignissen spielt. Das Medizin-Fachjournal "The Lancet" zählte in Deutschland allein im Jahr 2018 20.000 hitzebedingte Todesfälle. Die gute Nachricht: Architektur, Städteplanung, Forschung und Politik haben Konzepte, die Abhilfe schaffen können, durch effizientere Kühlung von Innenräumen, Straßen und Plätzen. Neben der Gesundheit ist dies auch ein wichtiger Hebel für den Klimaschutz, denn das Heizen und Kühlen von Gebäuden ist eine der größten Quellen von klimaschädlichen CO2-Emissionen. Da rund 30 Prozent aller Energie fürs Heizen und Kühlen von Gebäuden verwendet wird, spielt kluge Städteplanung eine Schlüsselrolle beim Kampf gegen die Erderhitzung. Mit der akuten Wohnungsnot in den Großstädten sowie den steigenden Mietpreisen und Nebenkosten kommen jedoch noch weitere Herausforderungen dazu, die ein schnelles Handeln einfordern. Das Bauwesen steht daher vor immensen Herausforderungen und bietet gleichzeitig große Potenziale, um den Klimawandel und die dadurch verursachte weitere Erhitzung abzubremsen. Was können wir jetzt tun, um im Gebäudesektor schnell viel Energie einzusparen und gleichzeitig auf den steigenden Wohnungsbedarf zu antworten und was bringen Bewegungen, wie das von der EU initiierte "Europäische Bauhaus"? Können diese eine kurz- oder mittelfristige Strategie sein, um den beiden Problemen gerecht zu werden?

20.00 Uhr
Die Nachrichten

20.05 Uhr
Das Feature

Macht, Lügen und Geheimnisse Frankreichs Starautorin Leila Slimani Von Simone Hamm Regie: Günther Maurer Produktion: SWR/Deutschlandfunk 2022 Leila Slimani interessiert sich für die düsteren Seiten der Menschen. Ihre Romane sind schockierend, ihre Frauenfiguren sperrig. Sie schreibt über ihre in Marokko lebende Großmutter und deren hartes Leben, über eine Pariser Kindsmörderin, über eine Sexsüchtige. Leila Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Sie wurde 1981 in Rabat/Marokko geboren, kam 1999 nach Paris. Ihre Stimme will sie den einfachen Frauen geben, denen, deren Geschichten sonst nie erzählt würden. Etwa ihrer französischen Großmutter, die als junge Frau der Liebe wegen mit einem marokkanischen Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Marokko ging. Dem mordenden Kindermädchen in der liberalen Pariser Familie oder der sexsüchtigen Arztfrau. Sie interessiert sich für die düsteren, die obskuren Seiten der Menschen, die Abgründe. Ihre Romane sind spannend und schockierend. In Paris ist ein regelrechter Hype um sie entstanden. Die 41-jährige Autorin ist nach Lissabon gezogen, um an ihrer Familientrilogie zu schreiben. Deren zweiter Band "Schaut, wie wir tanzen" ist gerade auf Deutsch erschienen. Unsere Autorin hat sie in Lissabon besucht. Macht, Lügen und Geheimnisse

21.00 Uhr
Die Nachrichten

21.05 Uhr
On Stage

History Trombone Shorty Orleans Avenue Aufnahme vom 3.12.2011 im Gloria, Köln Am Mikrofon: Tim Schauen Eigentlich heißt er Troy Andrews, aber wegen seines bevorzugten Instruments und seiner nicht übermäßig beeindruckenden Körpergröße nennt er sich selbst Trombone Shorty. Man sollte sich vom humorvoll gemeinten Bühnennamen nicht täuschen lassen - der Posaunist aus New Orleans ist ein Kraftpaket, ein Energiebündel. Andrews spielt sein Instrument mit beeindruckender Dynamik, er hätte seinerzeit sicherlich auch in Jericho mitmachen dürfen. Um sich versammelt hat er eine Band aus überwiegend jungen Musikern, mit denen er eine fesselnde Show aus Funk, Soul, Jazz und Pop spielt - ganz in der Tradition der Brass Bands seiner Heimatstadt. Sein Vorbild ist übrigens der berühmteste Musiker aus New Orleans: Louis Armstrong. Deshalb greift er auch hin und wieder zur Trompete.

22.00 Uhr
Die Nachrichten

22.05 Uhr
Milestones

Albert King "I'll play the blues for you" (1972) Am Mikrofon: Tim Schauen Es gibt zwei Songs des US-amerikanischen Gitarristen Albert King (1923-1992), die wohl jeder Bluesfan rückwärts mitpfeifen kann: "Born under a bad sign" und "I'll play the blues for you" mit dem so markanten Lick, also einer Tonfolge oder Phrase. 1972 erschien der Song auf dem gleichnamigen Album "I'll play the blues for you" beim Label Stax aus Memphis. Albert King gehört zusammen mit BB und Freddie King zu den drei Königen des elektrischen Blues, ohne mit ihnen verwandt zu sein, dabei stammt Albert King wie BB aus dem kleinen Örtchen Indianola im Mississippi-Delta. Als Linkshänder spielte er Gitarren für Rechtshänder, ohne die Saitenreihenfolge anzupassen, das macht es schwierig, seine Licks exakt nachzuspielen. Grund genug also, diesen Bluesklassiker erneut aufzulegen und in die Melange aus Blues und dem typischen Soul-Sound der Stax-Hausband einzutauchen.

22.50 Uhr
Sport Aktuell

23.00 Uhr
Die Nachrichten

23.10 Uhr
Das war der Tag

Journal vor Mitternacht

23.53 Uhr
Presseschau

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Die Nachrichten

00.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage (Wdh.)

01.00 Uhr
Die Nachrichten

01.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

- Lied & Chanson Lied Chanson Zu Gast: der Singer-Songwriter Max Prosa Liederbestenliste: die Platzierungen im Oktober Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben Original im Ohr: ungewöhnliche Coverversionen Tournee-Tipps: on Tour im Oktober Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause "Wann könnt ihr endlich friedlich sein?", hat der Musiker, Lyriker und Theaterautor Max Prosa sein neues Album genannt. Doch gemäß seinem Lebensmotto, dass in der Kunst immer sowohl die Schwere als auch die Leichtigkeit der Welt vorhanden sein muss, nennt er sein Antikriegs-Album eine Friedensplatte und hat viele Texte in einen eher heiteren Sound verpackt. Der 33-jährige Berliner wurde schon in seinen Anfängen mit Bob Dylan verglichen, hat aber längst zu seinem eigenen Stil gefunden.

02.00 Uhr
Die Nachrichten

02.05 Uhr
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03.00 Uhr
Die Nachrichten

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Kalenderblatt

04.00 Uhr
Die Nachrichten